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Erziehungspartnerschaft im Schulalltag

Die vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern ist entscheidend für Bildung und Erziehung. Die Fachtagung „BARCÄMP Erziehungspartnerschaft: Gemeinsam Kinder stark machen“, organisiert vom Staatsministerium, Kultusministerium und Sozialministerium, widmete sich diesem herausfordernden Thema. Vor Ort brachte die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ihre Expertise ein: Mit seinem wissenschaftlichen Hauptvortrag zeigte Prof. Dr. Gernot Aich, wie Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften erfolgreich und auf Augenhöhe gestaltet werden können. Rund 200 Teilnehmende tauschten sich bei der Veranstaltung über Ansätze für gelingende Zusammenarbeit aus.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Prof. Dr. Gernot Aich.

Kultusministerin Theresa Schopper mit Prof. Dr. Gernot Aich und Christina Kuboth.

In seiner Keynote machte Prof. Aich deutlich, welche zentrale Rolle gelungene Kommunikation für eine funktionierende Erziehungspartnerschaft spielt. Er erläuterte die Rahmenbedingungen von Elterngesprächen, zeigte typische Schwierigkeiten und Fallstricke auf und stellte die aktuelle Studienlage zur unzureichenden Ausbildung von Lehrkräften in Gesprächsführung und Beratung vor. Dabei arbeitete er heraus, welche Folgen dies für die Zusammenarbeit mit Eltern haben kann und wie professionell gestaltete Gespräche positive Effekte für alle Beteiligten entfalten. „Mit professioneller Gesprächsführung können Lehrkräfte besser mit Konflikten umgehen, sind empathischer und gleichzeitig klarer und legen damit die Grundlage für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus“, so Prof. Aich.

Am Nachmittag vertieften Prof. Dr. Aich und Christina Kuboth die Inhalte in einer gemeinsamen Session. Sie stellten das Gmünder Modell der Gesprächsführung (GMG) mit seinen sechs Modulen vor und verdeutlichten anhand ausgewählter Konzepte den praktischen Nutzen des Modells für den schulischen Alltag.

Die Beiträge der PH Schwäbisch Gmünd stießen auf großes Interesse. Die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis fielen durchweg positiv aus, zudem informierten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher über die Qualifizierungsmöglichkeiten zum Gmünder Modell der Gesprächsführung.