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MINTfluencer Ostwürttemberg

Das neue MINT-Cluster MINTfluencer Ostwürttemberg, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, gibt neue Impulse für die MINT-Nachwuchsförderung in der Region. Das Projekt, das am 10. Dezember in einer Auftaktveranstaltung im explorhino Science Center in Aalen vorgestellt wurde, vereint bewährte Bildungsakteure wie die eule, explorhino, die PH Schwäbisch Gmünd und die Zukunftsakademie Heidenheim, um Mädchen und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche besser zu erreichen. Kern des Konzepts ist es, Bildungsangebote dezentral zu gestalten und direkt in Gemeinden, Vereinsheime oder Jugendzentren zu bringen. Unterstützt wird das Projekt von lokalen Behörden wie den Bildungsbüros des Ostalbkreises und der Bildungsregion Heidenheim.

MINTfluencer verfolgt vier zentrale Ziele:

  1. Förderung von Mädchen und bildungsbenachteiligten Kindern im MINT-Bereich.
  2. Stärkung des Interesses für MINT-Themen durch praktische Bildungsangebote.
  3. Vernetzung der Bildungsakteure in der Region.
  4. Erweiterung der Reichweite und Bekanntheit der Angebote.

Zur Zielerreichung werden innovative Formate entwickelt, darunter:

  • SpinDocs: Jugendliche werden zu MINT-Influencern und teilen ihre Erfahrungen mit Gleichaltrigen, um Interesse und Reichweite zu steigern.
  • FemaleEmpowerment: Spezifische Programme zur Förderung von Mädchen, die auf stereotypenfreie und gendersensible Ansätze setzen.
  • EducateMyParents: Jugendliche werden dazu befähigt, ihr Wissen an ihre Eltern weiterzugeben, um deren Einfluss auf den Bildungserfolg zu stärken.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Phasen: Zunächst werden bestehende Angebote erprobt und analysiert. Anschließend erfolgt deren Anpassung an die neuen Formate, begleitet von einer intensiven Evaluation und Zielgruppenanalyse im Rahmen der nationalen MINT-Qualitätsoffensive. Über die Projektlaufzeit werden diese Maßnahmen in Zyklen umgesetzt, um stetige Verbesserungen sicherzustellen. Mit diesem Ansatz soll nicht nur die Reichweite der Bildungsangebote erhöht, sondern auch langfristig der Fachkräftenachwuchs in der Region gesichert werden. 

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