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News

200 Jahre Lehrkräftebildung

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd hat am 7. Mai in einem Festakt im Congress-Centrum Stadtgarten das Bestehen der Lehrkräftebildung in Schwäbisch Gmünd seit 1825 gefeiert. Hochschule und Politik würdigten vor rund 400 Gästen – darunter fünf ehemalige Rektoren und eine Rektorin – die einmalige Entwicklung des Bildungsstandorts, den großen Stellenwert von Schule und Lehramt und aktuelle Kooperationen zum weiteren Ausbau des hohen Niveaus der Lehramtsbildung. Als ein weiteres Highlight präsentierte die PH anlässlich der Einführung ihres neuen Corporate Designs unter großem Applaus ihren neuen Imagefilm, der von einem rein internen Mitarbeitendenteam engagiert und hoch professionell produziert wurde.

Geballte Geschichte: Rektor Sabla-Dimitrov (seit 2024), Rektorin Vorst (2018-2024), Rektor Wespel (1998-2002), Rektor Lauter (1976-1978), Rektor Kuhnert (sitzend, 1978-1990), Rektor Albers (2002-2010), Vorsitzender des Vereins der Freunde Amtsgerichtsdirektor a.D. Lang, Rektor Heller (1990-1994) (von links nach rechts)

Grußwort Ministerialdirektor Dr. Hans J. Reiter

Grußwort des Geschäftsführenden Direktors der Gmünd Ulm School of Education (GUSE) Prof. Dr. Lutz Kasper

Podiumsdiskussion: Renzo Costantino, Leiter des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung, Regionstelle Schwäbisch Gmünd, Prof. Dr. Olaf Köller, Direktor Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Referendarin Julia Krayl, Prof. Dr. Olga Pollatos, Vizepräsidentin Universität Ulm, Schulleiterin Margrit Carbon, Moderation Prof. Dr. Sonja Schaal (von links nach rechts)

Das Filmteam: Alexander Weiß, Léonie Poncet, Sabrina Belotti, Rainer Teichmann, Philipp Uhlmann

Nach den Grußworten stellte Prof. Dr. Olaf Köller, Vorsitzender der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz, in seiner Keynote die aktuellen Perspektiven in der Lehrkräfteentwicklung vor, die Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Schule und Weiterbildung anschließend in einer Podiumsdiskussion diskutierten. Einigkeit bestand vor allem darin, dass alle drei Phasen der Lehrkräftebildung, d.h. Studium, Referendariat und Weiterbildung, gemeinsam in den Blick genommen werden müssen. Dies wird in Schwäbisch Gmünd in zahlreichen Kooperationen bereits getan und mit dem „Bündnis Schule der Zukunft Schwäbisch Gmünd“, für das im Vorfeld des Festaktes die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet wurde, weiter ausgebaut. In dem Bündnis entstehen in Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kreis, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, den Seminaren für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte, Regierungspräsidium, Staatlichem Schulamt, dem Verein Verein für nachhaltige Bildung und Schulentwicklung und der PH Schwäbisch Gmünd neue Lernkonzepte, die direkt im Schulalltag erprobt werden. 

Mit dem Festakt wurde auch die neue Gmünd Ulm School of Education (GUSE) feierlich eröffnet, eine Kooperation der PH Schwäbisch Gmünd und der Universität Ulm, die innovative Wege in der Lehrerbildung beschreiten will. Die GUSE soll dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen wie den Fachkräftemangel oder die zunehmende Heterogenität in Klassenzimmern wissenschaftlich fundiert und praxisnah anzugehen. „Mit dem Ziel, unseren Studierenden eine forschungsbasierte, praxisnahe Lehrerbildung zu bieten und dem Lehramt eine klare Identität und Heimat zu geben, sind wir als GUSE angetreten“, erklärte Prof. Dr. Lutz Kasper, Geschäftsführender Direktor der GUSE.