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Digitale Hochschullehre aus Studierendenperspektive
Die Studie ergab, dass digitale Tools jetzt viel gezielter eingesetzt werden. Während die Bedeutung von Videokonferenzen wieder abgenommen hat, ist unter anderem die Nutzung von Lernplattformen wie Moodle intensiver geworden. Studierende nennen als Vorteile vor allem mehr zeitliche Flexibilität und den Wegfall langer Anfahrtswege. Gleichzeitig bleibt der persönliche Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Lehrenden wichtig. Belastende Begleiterscheinungen wie Müdigkeit oder organisatorischer Mehraufwand wurden im Zeitverlauf seltener genannt, während der Spaß an der Lehre zunahm.
Bei der Frage nach dem bevorzugten Lehrformat zeigte sich: Die am häufigsten genannte Präferenz war eine Mischung aus Präsenz- und Online-Lehre. Dabei bleibt das Problem des unterschiedlich guten Zugangs zu digitalen Endgeräten. „Allerdings braucht es mehr als nur Technik – soziale Präsenz, didaktische Konzepte und Unterstützung für Studierende und Lehrende sind entscheidend für eine gelingende Kultur der Digitalität“, so Studienautorin Jessica Dieudonné.
Die Studie entstand im Rahmen des Projekts „Professionalisierung für eine Kultur der Digitalität" (Profun.Dig), gefördert von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (2021-2025), und ist abrufbar über:
Dieudonné, J., Jahl, L., Schifano & Niederberger, M. (2026). Digitale Hochschullehre aus Studierendenperspektive: Ergebnisse einer quantitativen Studie. Prävention und Gesundheitsförderung. Springer Nature Open access. https://doi.org/10.1007/s11553-026-01295-y