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Erfolg im Professorinnenprogramm 2030: Meilenstein für Chancengleichheit und Hochschulentwicklung der PH

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd überzeugte in allen Ausschreibungsphasen des Professorinnenprogramms, dem zentralen Instrument von Bund und Ländern zur Förderung von Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen – aktuell in der nunmehr vierten Runde. Das Begutachtungsgremium hat das Gleichstellungskonzept für Parität der PH positiv bewertet, so dass die Hochschule bis September 2027 ihren Plan für Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete Professuren einreichen kann.

Das Team des Referats für Gleichstellung: Gleichstellungsreferentin Jacqueline Zoller, Gleichstellungsbeauftragte Akad. Oberrätin Dr. Margarete Menz, PH-MeNT-Koordinatorin Dr. Jessica Wilzek (v.l.)

Das Professorinnenprogramm hat die PH Schwäbisch Gmünd in den letzten Jahren bei der Gleichstellung enorm vorangebracht: Mit Unterstützung der ersten Runde konnte die Kinderkrippe gebaut und die Stelle der Gleichstellunsgreferentin finanziert werden. In der zweiten Runde hat die PH das Elternzeitprogramm KLIO (KarriereLeben In der Hochschule) eingeführt und mit „Gender Macht Schule“ ein digitales Schulungsprogramm zur Genderkompetenz entwickelt. Die dritte Ausschreibung ermöglichte die Einführung des Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen PHMeNT (PH Mentoring, Networking und Training).

Beim aktuellen Professorinnenprogramm 2030 mussten die bewerbenden Hochschulen ein Gleichstellungskonzept für Parität an der Hochschule zur Begutachtung vorlegen. Das Konzept der PH zeigt die großen bereits vorhandenen Stärken in der Gleichstellung an der Hochschule auf, analysiert Hürden und Potenziale für die weitere Verbesserung und integriert die Gleichstellung als zentralen Bestandteil in die weitere strategische Transformation der Hochschule. 

Mit ihrem bereits hohen Gleichstellungsgrad setzt sich die PH Schwäbisch Gmünd in ihrem neuen Konzept ambitionierte und konkrete Ziele. Zwei Schwerpunkte sollen dabei laut Rektor Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov besonders ausgebaut werden: „Mit einem professionellen gleichstellungsorientierten Berufungsmanagement wird die Attraktivität und Profilbildung der Hochschule gesteigert und als bildungswissenschaftliche Hochschule stärkt die PH geschlechterdemokratische Diskurse innerhalb und außerhalb der PH und unterstützt alle Hochschulangehörigen in ihrer Gestaltungsfähigkeit für eine demokratische Zukunft.“