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News

KI in der Pflege

Das Institut für Pflegewissenschaft der PH Schwäbisch Gmünd ermittelt im Forschungsprojekt „KIP – Künstliche Intelligenz in der Pflege“, gefördert von einer privaten Stiftung aus Aalen, aktuell in einer Workshopreihe die Möglichkeiten und Herausforderungen des KI-Einsatzes in der Pflege. Der erste Workshop mit Führungspersonen aus stationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten, Praxisanleitenden, Pflegefachpersonen sowie Studierenden in der Creative Hall Assisted Living (CHAL) ergab vor allem Potenziale zur Entlastung von Pflegenden und zur Verbesserung von Arbeitsprozessen.

Ziel des Workshops am 5. März unter der Leitung von Juniorprofessorin Dr. Veronika Anselmann, Pia Schlüter und Lisa Haux war es, Perspektiven aus Praxis, Ausbildung und Studium zusammenzuführen und zentrale Fragestellungen rund um den Einsatz von KI in der Pflege zu diskutieren. Anhand von Fallbeispielen setzten sich die Teilnehmenden mit der Frage auseinander, welche Voraussetzungen für eine sinnvolle Integration von KI-Anwendungen in der Pflegepraxis noch fehlen. Besonders im Bereich KI-basierter Pflegedokumentation sahen viele Teilnehmende große Potenziale. Es bestehen aber zugleich Bedenken mit Blick auf ethische Fragestellungen und Datenschutz sowie die Sorge, dass technologische Entwicklungen langfristig die Rolle von Pflegefachpersonen verändern oder ersetzen könnten. Darüber hinaus besteht ein großer Bedarf an konkreten Bildungs- und Lernangeboten, welche Pflegende mit unterschiedlichen Vorkenntnissen mit praktischen Übungen an KI-Anwendungen und Robotik heranführen.

Das Forschungsteam nimmt diese Impulse für die weiteren Workshops im Mai auf und wird in der Creative Hall Assisted Living entsprechende Lern- und Erprobungsangebote entwickeln, in denen Pflegende neue KI-Technologien praxisnah kennenlernen und ausprobieren können.