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Stark im Schulalltag
Das Programm entstand im Rahmen des Profilbereichs Gesundheitsförderung im Seminar „Ressourcenförderung in der Schule“ unter der Leitung von Vera Gillé. „Mit dem Programm möchten wir den Schülerinnen und Schülern Ansätze zeigen, die sie unmittelbar im Alltag anwenden können“, so Gillé.
Verschiedene Übungen verdeutlichten, wie eng Gedanken und körperliche Reaktionen zusammenhängen. Besonders anschaulich wurde dies durch die sogenannte „Zitronenübung“, bei der allein durch Vorstellungskraft körperliche Reaktionen spürbar wurden. Die Schülerinnen und Schüler testeten Atemtechniken zur Beruhigung in akuten Stresssituationen, nahmen an Fantasiereisen teil und entwickelten eigene Strategien für herausfordernde Momente.
Über mehrere Wochen hinweg dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Energiequellen, hilfreichen Gedanken und Bewältigungsstrategien in einer selbst gestalteten „Schatztruhe“. So entstand eine Sammlung individueller Ressourcen, die sie im Alltag unterstützt. Eine Schülerin brachte den Nutzen auf den Punkt: „Das mit der Atmung kann ich vor Klassenarbeiten echt gebrauchen.“
Für die Studierenden bot das Projekt die Möglichkeit, Studieninhalte praktisch anzuwenden. Gleichzeitig erhielten die Schülerinnen und Schüler konkrete Ansätze, ihrem Stress bewusster zu begegnen und eigene Stärken wahrzunehmen.