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DFG-Projekt zu Emotionen und Leistung im Physikunterricht
Das kontextorientierte Lernen gilt seit vielen Jahren als vielversprechender Ansatz in der naturwissenschaftlichen Bildung. Dabei werden physikalische Inhalte gezielt in lebensnahe Kontexte eingebettet, um ihre Bedeutung im Alltag sichtbar zu machen. Die wissenschaftliche Befundlage zur Wirksamkeit dieses Ansatzes ist jedoch bislang uneinheitlich. Während einige Studien positive Effekte zeigen, weisen andere darauf hin, dass zusätzliche Kontextinformationen Lernende auch vom zentralen physikalischen Inhalt ablenken können. Zudem wurde bislang nur selten untersucht, wie sich kontextorientierter Unterricht auf das emotionale Erleben von Schülerinnen und Schüler auswirkt.
Ziel des Forschungsvorhabens EmoPhy ist es, die Auswirkungen kontextorientierten Physikunterrichts sowohl auf die Lernleistung als auch auf Emotionen wie Interesse, Freude oder Frustration systematisch zu untersuchen. Das Projekt verbindet dabei Perspektiven aus Physikdidaktik und Psychologie und wird von internationalen Experten und Expertinnen begleitet, die das Projekt wissenschaftlich beraten und reflektieren. Dazu gehören Prof. Dr. Burde von der Universität Tübingen, Prof. Dr. Tina Hascher von der Universität Bern sowie Prof. Dr. Michaela Gläser-Zikuda von der Universität Erlangen-Nürnberg.