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Make-MINT-Mobil
Herzstück des neuen Angebots ist die vielseitige Ausstattung: Das Make-MINT-Mobil ist mit Materialien für molekularbiologische Experimente, schülerorientierte MINT-Labore mit unterschiedlichen Versuchsaufbauten sowie für mobiles Making – etwa Prototyping, Konstruktion und Digitalisierung – ausgestattet. Zum Einsatz kommt das Mobil zunächst in den Fächern Biologie, Physik und Technik. „Mit dem Make-MINT-Mobil können wir MINT-Bildung genau dorthin bringen, wo die Schülerinnen und Schüler sind – flexibel, praxisnah und forschungsorientiert“, so Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper.
Das Konzept ist Teil der Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, insbesondere des Projekts „LaboraTRI“ unter Leitung von Prof. Dr. Steffen Schaal. In der Biologie wird damit die Zusammenarbeit im Bereich Molekularbiologie und einer reflexiven Unterrichtspraxis weiter vertieft. Aufbauend auf dem Mobil der PH Ludwigsburg hat die Landesregierung unter Beteiligung der Grünenfraktion im Landtag Baden-Württemberg zwei weitere mobile Einheiten gefördert. Vonseiten der PH Ludwigsburg übergaben Prof. Dr. Elke Grundler, Prorektorin für Forschung, Innovation und Transfer, und Prof. Dr. Steffen Schaal das Mobil offiziell an die PH Schwäbisch Gmünd.
Die fachliche Profilierung des Mobils an der PH Schwäbisch Gmünd verantworten drei Lehrende:
Dr. Isabelle Heinisch (Biologie) entwickelt molekularbiologische Lehr-Lern-Settings und experimentelle Lerngelegenheiten, die Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in aktuelle biologische Forschung ermöglichen.
Juniorprofessor Dr. Jan Winkelmann (Physik) konzipiert physikdidaktische Formate, in denen experimentelles Arbeiten, Modellbildung und forschendes Lernen im Mittelpunkt stehen und die mithilfe des Mobils direkt in den Schulalltag transferiert werden.
Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper (Technik) gestaltet Angebote im Bereich Making und technischer Bildung – etwa zu Robotik, Konstruktion oder digital gestützter Produktion –, in denen kreative und problemlösungsorientierte Tätigkeiten im Vordergrund stehen.
Durch die Verbindung dieser fachlichen Perspektiven entsteht ein breites Spektrum an MINT-Angeboten, das in der Hochschullehre, in Schülerlaboren sowie in Fort- und Weiterbildungsformaten zum Einsatz kommt.
Über die Hochschule hinaus ist das Make-MINT-Mobil auch in der Region Ostwürttemberg eingebunden, unter anderem im Projekt „MINTfluencer Ostwürttemberg“. Dort trägt es dazu bei, MINT-Themen sichtbarer zu machen, junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, den Zugang zu experimentellem Arbeiten zu erleichtern und regionale Netzwerke zwischen Schulen, Hochschulen und außerschulischen Bildungspartnern nachhaltig zu stärken.