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Gmünder Modell der Gesprächsführung stärkt Kommunikation in Kitas
Mit der Qualifizierung der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wird eine nachhaltige Fortbildungsstruktur für Kindertagesstätten im Land Brandenburg aufgebaut. Damit soll die Qualität frühkindlicher Bildung und Betreuung langfristig gestärkt werden.
Die Qualifizierung fand an vier Ganztagen in zwei Blöcken Ende März und Anfang Mai statt. Prof. Dr. Gernot Aich und Christina Kuboth von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd vermittelten den Teilnehmenden die Grundlagen und Methoden des GMG und bereiteten sie darauf vor, das Modell künftig eigenständig an Kita-Fachkräfte in Brandenburg weiterzugeben. Die Leitung am IFK übernahm Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher.
Im Mittelpunkt der Ausbildung standen theoretische Inputs, praktische Übungen und die Anwendung des Modells in typischen Gesprächssituationen aus dem Kita-Alltag. Das GMG unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, auch in schwierigen Gesprächen professionell, wertschätzend und lösungsorientiert zu handeln: „Das Modell vermittelt Sicherheit in der Gesprächsführung und fördert damit eine wertschätzende Zusammenarbeit mit Eltern“, so Prof. Dr. Gernot Aich.
Das GMG verbindet Elemente der Transaktionsanalyse, der personenzentrierten Beratung nach Carl Rogers sowie systemisch-lösungsorientierte Ansätze. Ziel ist eine respektvolle Gesprächsführung, die die Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern stärkt. „Die Multiplikatorenausbildung war durch die vielen praktischen Beispiele und die lebendige Gestaltung von Herrn Aich und Frau Kuboth ein echter Gewinn“, sagt Susi Jost, Pädagogische Fachberatung für die kommunalen Kindertageseinrichtungen im Mühlenbecker Land. Sie nehme das Gmünder Modell als wertvolles Werkzeug für ihre weitere Arbeit mit und wolle das erlernte Wissen künftig weitergeben.