Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

News

Nachhaltigkeit erleben, erforschen und gestalten

Anlässlich des internationalen Earth Days am 22.4.2026 hat die PH Schwäbisch Gmünd Ende April mit einem vielfältigen Programm rund um Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltbildung in einer Earth Week Studierende, Lehrende, Kinder und Bürgerinnen und Bürger zusammengebracht, um nachhaltiges Handeln nicht nur zu diskutieren, sondern konkret erfahrbar zu machen.

Den Auftakt machte ein spannender Vortragsabend des Klimaspezialisten Thomas Henningsen zum Thema „Kipp-Punkte und Zukunftschancen – wie wir dem Klimawandel begegnen können“. Im Anschluss wurde das gerade entstehende Klimaschutzkonzept der PH Schwäbisch Gmünd von Klimaschutzmanagerin Nadja Kneissler vorgestellt und in einer Podiumsdiskussion beleuchtet.

Rund 200 Kinder tauchten bei der Kinderuni „Kluge Köpfe gegen Plastikmüll“ in die Welt des Kunststoffs ein und lernten, warum Plastik einerseits ein nützliches Material ist, andererseits jedoch bei unsachgemäßer Entsorgung zu erheblichen Umweltproblemen führen kann. Die zentrale Botschaft: Müll vermeiden, wiederverwenden und richtig entsorgen. 

Der AStA organisierte im Studierendencafé Martikü(h)l eine niedrigschwellige Beteiligungsaktion rund um Nachhaltigkeit. Bei kostenlosem Kaffee entwickelten rund 75 Teilnehmende kreative Ideen, formulierten Kritik und brachten konkrete Verbesserungsvorschläge ein. Die Beiträge, gesammelt auf einem digitalen Pinnboard, werden nun vom Nachhaltigkeitsmanagement der Hochschule weiterverarbeitet. 

Einen spielerischen Zugang zum Thema Klimaschutz bot der Themenabend „Play the Planet“. Hier wurde deutlich, wie Lernen und Engagement miteinander verbunden werden können. Digitale und analoge Spiele vermittelten komplexe Zusammenhänge des Klimawandels auf anschauliche Weise: Von einem immersiven Unterwasserspiel mit Korallenriffen über strategische Planspiele zur nachhaltigen Landwirtschaft bis hin zu kooperativen Formaten wie dem Klima-Puzzle. Die Teilnehmenden diskutierten, probierten aus und entwickelten gemeinsam Lösungsansätze. 

Ein weiteres praxisorientiertes Angebot bot die Abteilung Biologie, die den Hochschulgarten öffnete, um zu zeigen, wie man ein Hochbeet zimmert, wie man Tomaten, Kartoffeln, Salat und Kräuter zum Wachsen überredet und wie Kompost funktioniert – also das echte Recycling, nur ohne Container.

Die Earth Week machte deutlich, dass Nachhaltigkeit kein abstraktes Konzept ist, sondern ein gemeinsamer Lern- und Gestaltungsprozess. Durch die Verbindung von Wissenschaft, Bildung und konkretem Handeln gelingt es, Menschen aller Altersgruppen für die Herausforderungen des Klimawandels zu sensibilisieren und zum Mitwirken zu motivieren.