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Albert-Ballin-Förderpreis für Globalisierungsforschung an Marlene Gärtner
In ihrer Dissertation „Narrating migration, narrating futures. Social narratives on global power dynamics in Cameroon and the Cameroonian diaspora” hat Gärtner Alltagserzählungen über Migration in Kamerun und ihr Verhältnis zum Globalen untersucht. Nach Abschluss ihrer Dissertation an der Universität Konstanz arbeitet sie seit November 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Mit postmigrantischer Literatur(-didaktik) zur Selbstermächtigung“ (PoLiS) an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd.
Der Albert-Ballin-Preis
Aus Anlass des einhundertsten Todestages des Reeders Albert Ballin am 9. November 2018 stiftete die Hapag-Lloyd AG erstmals im Jahr 2018 den „Albert-Ballin-Preis für globales Handeln“ und zwei „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“. Die beiden „Albert-Ballin-Förderpreise für Globalisierungsforschung“ in Höhe von jeweils 5.000 Euro werden im Turnus von vier Jahren an Nachwuchswissenschaftler:innen verliehen, die in ihren Forschungen das Verständnis für die Möglichkeiten und für die Risiken der Globalisierung beispielhaft erweitern und vertiefen. Diese beiden Preise fördern innovative und kritische Projekte, die mit sozial-, geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen Prozesse und Probleme der Globalisierung untersuchen und die damit Grundlagen für künftiges verantwortliches Handeln legen.