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Brückenschlag für mehr Inklusion: PH Schwäbisch Gmünd stellt inklusive Bildung im Inklusionsbeirat vor
Auf Einladung von Tanja Rost (kommunale Inklusionsbeauftragte der Stadt Gmünd und Projektleitung „Mittendrin“) sowie Christian Baron (Erster Bürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd und Sitzungsleiter) stellte Dr. Lea Schäfer (Verantwortliche für Inklusion im Lehramt an der PH Gmünd und Geschäftsführung der GUSE), die Verankerung von inklusiver Bildung an der PH Gmünd vor.
Theorie und Praxis Hand in Hand
Im Zentrum ihres Berichts standen zwei wesentliche Pfeiler der akademischen Ausbildung an der Hochschule:
Verpflichtendes Grundlagenwissen: Dr. Schäfer erläuterte die thematischen Schwerpunkte des Pflichtmoduls „Grundfragen der Heterogenität und Inklusion“, das alle angehenden Lehrkräfte an der PH durchlaufen.
Innovatives Projekt der Gmünd Ulm School of Education (GUSE): Besondere Aufmerksamkeit galt dem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) geförderten Projekt „Lernlabor für inklusive (Fach-)didaktik“. Es zeigt praktisch auf, wie inklusiver Unterricht von Lehrkräften gestaltet werden kann.
Starke Partner für eine barrierefreie Stadt
Der Inklusionsbeirat der Stadt Schwäbisch Gmünd ist eine zentrale, demokratisch legitimierte Institution. Das Gremium, bestehend aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Handicap, berät die Stadtverwaltung aktiv in allen Fragen der Inklusion. Die für vier Jahre gewählten Mitglieder setzen sich für Barrierefreiheit, gleichberechtigte Teilhabe und die Stärkung des gegenseitigen Verständnisses in Bildung, Arbeit und Freizeit ein.
„Die Schnittmengen zwischen der kommunalen Inklusionsentwicklung und unserer Arbeit an der Hochschule für die zukünftigen Lehrkräfte sind deutlich sichtbar geworden“, betont Dr. Lea Schäfer. „Beide verfolgen das übergeordnete Ziel, Barrieren im Alltag und in den Köpfen nachhaltig abzubauen. Jetzt geht es darum, Synergien zu nutzen.“
Ausblick: Impulse für zukünftige Kooperationen
Die Vorstellung stieß im Beirat auf große Resonanz. Im Anschluss an die Sitzung nutzen die Teilnehmenden die Gelegenheit, in zahlreichen individuellen Gesprächen Kontakte zu knüpfen. Dabei wurden bereits erste konkrete Ideen für gemeinsame Projekte und eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Stadtverwaltung angeregt.