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International

Foto BW-Sommerfest (Gruppenbild von sechs Personen)

Wir.Schaffen.Perspektiven.

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ist eine weltoffene Hochschule, an der internationale Kooperationen und Austauschprogramme großgeschrieben werden. In einer pluralen Gesellschaft spielt die Fähigkeit, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und wertzuschätzen, eine entscheidende Rolle – gerade in den Profilbereichen der PH: Bildung, Interkulturalität und Gesundheit. Deshalb pflegt die PH Schwäbisch Gmünd weltweit Beziehungen mit über 60 Partnerhochschulen, mit denen sie in Studium, Forschung und Lehre zusammenarbeitet.

Wir unterstützen Studierende, Lehrende und Angehörige des wissenschaftsunterstützenden Personals aktiv dabei, ihren Horizont zu erweitern. Internationale Studierende, Lehrende und Forschende tragen umgekehrt dazu bei, dass die PH Schwäbisch Gmünd ein internationaler und weltoffener Ort ist.

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Internationaler Austausch stärkt Lehrerbildung

Wie lassen sich Kinder und Jugendliche besser auf eine von Technologie geprägte Zukunft vorbereiten? Beim Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd entwickelten Studierende und Lehrende aus Österreich, Finnland und Tschechien neue Ansätze für technische Bildung und die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte in den Bereichen Robotik und Mechanik. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere der Austausch über unterschiedliche Bildungssysteme in Europa und der Blick auf Bildung außerhalb des klassischen Unterrichts.

An dem Programm beteiligten sich neben der PH Schwäbisch Gmünd die Pädagogische Hochschule Tirol, die Universität Helsinki sowie die Technische Universität Liberec. Die PH übernahm die organisatorische und inhaltliche Umsetzung des Seminars. Die Leitung lag bei Prof. Dr. Hannes Helmut Nepper und Till Lohse (Technik) in Zusammenarbeit mit Transfermanagerin Dr. Corinna Mönch. 

Durch die unterschiedlichen Bildungssysteme der beteiligten Länder ergaben sich vielfältige Perspektiven auf schulische Praxis und Lehrerbildung. Die Teilnehmenden diskutierten Gemeinsamkeiten und Unterschiede und reflektierten ihre eigenen Erfahrungen vor diesem Hintergrund. „Die internationale Zusammensetzung hat es ermöglicht, die eigene Bildungs- und Ausbildungspraxis aus einer neuen Perspektive zu betrachten und voneinander zu lernen“, so Dr. Corinna Mönch.

Ergänzt wurde das BIP durch Besuche an außerschulischen Lernorten. Dazu zählten das Science Center experimenta in Heilbronn, das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart sowie der AI Campus Heilbronn. In praxisorientierten Workshops, etwa zu Robotik, Programmierung, Game-Based Learning und nachhaltigem Bauen, erhielten die Teilnehmenden Einblicke in aktuelle Entwicklungen und neue Zugänge zu Bildungsprozessen. 

Das Zusammenspiel aus theoretischen Impulsen, praktischer Arbeit und informellem Austausch trug maßgeblich zum Gelingen des Programms bei. Neben fachlichen Kompetenzen stärkte das BIP insbesondere die interkulturelle Zusammenarbeit und die internationale Vernetzung der Teilnehmenden. Das Erasmus+ Blended Intensive Programme setzte damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Lehrerbildung und förderte den internationalen Austausch in der technischen Bildung.