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International

Foto BW-Sommerfest (Gruppenbild von sechs Personen)

Wir.Schaffen.Perspektiven.

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ist eine weltoffene Hochschule, an der internationale Kooperationen und Austauschprogramme großgeschrieben werden. In einer pluralen Gesellschaft spielt die Fähigkeit, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und wertzuschätzen, eine entscheidende Rolle – gerade in den Profilbereichen der PH: Bildung, Interkulturalität und Gesundheit. Deshalb pflegt die PH Schwäbisch Gmünd weltweit Beziehungen mit über 60 Partnerhochschulen, mit denen sie in Studium, Forschung und Lehre zusammenarbeitet.

Wir unterstützen Studierende, Lehrende und Angehörige des wissenschaftsunterstützenden Personals aktiv dabei, ihren Horizont zu erweitern. Internationale Studierende, Lehrende und Forschende tragen umgekehrt dazu bei, dass die PH Schwäbisch Gmünd ein internationaler und weltoffener Ort ist.

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Internationale Partnerschaft auf Augenhöhe

PH Schwäbisch Gmünd und Rhodes University vertiefen Zusammenarbeit

Vice-Chancellor Prof. Dr. Sizwe Mabizela, Dr. Nomakwezi Mzilikazi (Deputy Vice-Chancellor for Research) und Rektor Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Tammy Booysen, Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov, Prof. Dr. Sizwe Mabizela, Dr. Nomakwezi Mzilikazi, Prof. Dr. Silke Ladel, Prof. Dr. Katja Lenz, Prof. Dr. Kevin Larkin

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd und die Rhodes University in Makhanda (Südafrika) haben ihre langjährige Zusammenarbeit weiter gefestigt: Im April unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov und Vice-Chancellor Prof. Dr. Sizwe Mabizela eine Kooperationsvereinbarung zur Stärkung gemeinsamer Forschung, Lehre und internationaler Mobilität.

Die Unterzeichnung fand im Rahmen einer internationalen Summer School zum Thema Stellenwertverständnis (Place Value) statt, die von Prof. Dr. Silke Ladel geleitet wurde. Forschende und Studierende aus verschiedenen Ländern kamen dabei zusammen, um nicht nur fachlich zu arbeiten, sondern auch voneinander zu lernen. Dabei wurde deutlich, wie viele Gemeinsamkeiten die beiden Hochschulstandorte verbinden – sowohl in ihren Bildungsansätzen als auch in ihrem gesellschaftlichen Auftrag.

Seit den ersten Gesprächen im Jahr 2022 hat sich eine enge und dynamische Zusammenarbeit entwickelt, die inzwischen weit über einzelne Austauschformate hinausgeht. Gegenseitige Gastdozenturen, gemeinsame Lehrveranstaltungen, internationale Summer Schools sowie der wechselseitige Austausch von Studierenden haben ein belastbares Netzwerk entstehen lassen, das nun mit der offiziellen Partnerschaft langfristig gesichert wird.

Im Zentrum der Kooperation steht die gemeinsame Forschung zum Stellenwertverständnis – einer grundlegenden Kompetenz für erfolgreiches Mathematiklernen. In enger Zusammenarbeit mit internationalen Partnern entstehen Forschungsbeiträge, die unterschiedliche Bildungssysteme, Sprachen und Lernkontexte in den Blick nehmen.

Ein wichtiger Bestandteil des Austauschs war zudem die direkte Anbindung an die schulische Praxis: Bei Schulbesuchen in Makhanda erhielten die Teilnehmenden Einblicke in den Mathematikunterricht vor Ort und konnten sich mit Lehrkräften über Unterrichtskonzepte und Herausforderungen austauschen. Diese Erfahrungen ergänzen die wissenschaftliche Zusammenarbeit um eine praxisnahe Perspektive und sind insbesondere für die Lehrerbildung von zentraler Bedeutung.

Die Summer School ist Teil des BWSplus-Projekts „Mathe digital: Förderung des Stellenwertverständnisses mithilfe digitaler Medien in Südafrika und Deutschland“, das von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms Baden-Württemberg-STIPENDIUM für Studierende gefördert wird. Darüber hinaus wird die Kooperation perspektivisch durch weitere Programme, unter anderem im Rahmen des DAAD-Projekts „Act & Reflect Smart: STEM Education in Motion“, weiter ausgebaut. 

Neben der fachlichen Arbeit spielte auch der Blick auf die gesellschaftliche Rolle von Hochschulen eine zentrale Rolle. Beim Austausch zum Community Engagement erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Initiativen in Makhanda, etwa in Programme der GADRA und der GADRA School, die Bildung, soziale Verantwortung und regionale Entwicklung eng miteinander verbinden.

Zugleich wurde die Zusammenarbeit reflektiert und weitergedacht: In gemeinsamen Gesprächen entwickelten die Beteiligten konkrete Perspektiven für zukünftige Austauschformate, gemeinsame Lehrangebote und Forschungsprojekte.

Begleitet wurde der Ausbau der Kooperation durch Dr. Monika Becker vom International Office, die die internationale Vernetzung strategisch weiterentwickelt. Prof. Dr. Katja Lenz war zudem an der fachlichen Gestaltung der Summer School mit beteiligt.

Die Partnerschaft zwischen der PH Schwäbisch Gmünd und der Rhodes University steht damit beispielhaft für eine internationale Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Interessen, gegenseitigem Lernen und einem geteilten Verständnis von Bildung und gesellschaftlicher Verantwortung basiert.