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International

Foto BW-Sommerfest (Gruppenbild von sechs Personen)

Wir.Schaffen.Perspektiven.

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd ist eine weltoffene Hochschule, an der internationale Kooperationen und Austauschprogramme großgeschrieben werden. In einer pluralen Gesellschaft spielt die Fähigkeit, unterschiedliche Kulturen zu verstehen und wertzuschätzen, eine entscheidende Rolle – gerade in den Profilbereichen der PH: Bildung, Interkulturalität und Gesundheit. Deshalb pflegt die PH Schwäbisch Gmünd weltweit Beziehungen mit über 60 Partnerhochschulen, mit denen sie in Studium, Forschung und Lehre zusammenarbeitet.

Wir unterstützen Studierende, Lehrende und Angehörige des wissenschaftsunterstützenden Personals aktiv dabei, ihren Horizont zu erweitern. Internationale Studierende, Lehrende und Forschende tragen umgekehrt dazu bei, dass die PH Schwäbisch Gmünd ein internationaler und weltoffener Ort ist.

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SAMPO-Projekt startet zur Förderung der psychischen Gesundheit junger Menschen in Europa

Im Rahmen von Horizon Europe wird das Projekt eine digitale Plattform zur Förderung psychischer Gesundheit und Prävention von Selbstverletzung entwickeln und bei mehr als 12.000 jungen Menschen evaluieren.

Das Projekt SAMPO (Scalable Approach to Mental Illness and Self-Harm Prevention Online) erhält Fördermittel aus dem EU-Programm Horizon Europe, um einen neuen digitalen Ansatz zur Förderung psychischer Gesundheit und Prävention psychischer Belastungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu entwickeln.

Im Rahmen des vierjährigen Projekts wird ein gestuftes und individualisiertes digitales Unterstützungsprogramm entwickelt, angepasst und wissenschaftlich evaluiert. Ziel ist es, Unterstützungsangebote im Bereich psychischer Gesundheit zugänglicher, skalierbarer und stärker an den Lebenswelten junger Menschen auszurichten.

SAMPO reagiert auf eine zentrale Herausforderung: Viele bestehende Angebote im Bereich psychischer Gesundheit sind fragmentiert, auf einzelne Störungsbilder ausgerichtet und bislang nicht ausreichend in den Lebens- und Bildungsalltag junger Menschen integriert.

Um diesem Bedarf zu begegnen, bündelt SAMPO drei zentrale Komponenten in einer gemeinsamen digitalen Plattform:

  • ein E-Screening-Instrument zur Früherkennung psychischer Belastungen,
  • einen individualisierten Algorithmus zur passgenauen Unterstützung sowie
  • digitale Trainingsmodule zur Förderung von Resilienz und zur Reduktion psychischer Risiken.

Das Programm wird im Rahmen einer groß angelegten randomisierten kontrollierten Studie in schulischen, beruflichen und universitären Kontexten mit rund 12.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern getestet. Eingeschlossen werden Jugendliche im Alter von 13–18 Jahren, Studierende zwischen 18–30 Jahren sowie berufstätige junge Erwachsene im Alter von 18–30 Jahren.

Junge Menschen und weitere relevante Interessengruppen werden über Workshops, Fokusgruppen und Pilotphasen aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden. Dieser partizipative Ansatz soll sicherstellen, dass die digitalen Angebote niedrigschwellig, inklusiv und kulturell anschlussfähig gestaltet werden.

SAMPO wird von der Vrije Universiteit Brussel (VUB) in Belgien koordiniert und vereint acht Partner aus sechs europäischen Ländern. Das Konsortium bündelt Expertise aus Universitäten, Hochschulen und Unternehmen mit Spezialisierung auf digitale Gesundheitslösungen und Kommunikation. Zu den Partnern zählen das Karolinska Institutet (Schweden), die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd (Deutschland), die Universität Bern (Schweiz), die Karel de Grote Hogeschool (Belgien), die Medizinische Universität Wien (Österreich), die Reconwell GmbH (Deutschland) sowie LOBA – Globaz S.A. (Portugal).

Mit einer EU-Förderung von knapp fünf Millionen Euro trägt SAMPO zu den europäischen Bestrebungen bei, psychische Gesundheit zu stärken, Resilienz zu fördern und frühzeitige sowie stärker individualisierte Präventionsangebote für junge Menschen zu etablieren.

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. Heike Eschenbeck
heike.eschenbeck@ph-gmuend.de
Tel. 07171 983-408

 

Finanzierungserklärung und Haftungsausschluss

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht notwendigerweise die Positionen der Europäischen Union oder der Europäischen Forschungsagentur wider. Weder die Europäische Union noch die Förderbehörde können hierfür verantwortlich gemacht werden.