In der ersten Forschungswerkstatt des Erasmus-Mundus-Masterprogramms „Education, Migration and Diversity“ (EDU_MIG) Ende Mai an der Universität Gävle in Schweden diskutierten Wissenschaftler:innen, Expert:innen aus der Praxis und Studierende des Masterstudiengangs internationale Unterschiede in den Forschungsansätzen zu Bildung, Migration und Diversität.
Das Programm umfasste Fachvorträge, Forschungspräsentationen sowie interaktive Workshops, in denen die Studierenden aktiv eingebunden waren und unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven diskutierten. Zu den Mitwirkenden zählten unter anderem der Vizekanzler der Universität Gävle, Anders Kottorp, der Pädagoge und Migrationsforscher Nihad Bunar, der Senior Lecturer Bengt Söderhäll sowie die Lehrerin Emelie Aune. Darüber hinaus brachten Marijana Totić, Koordinatorin des EDU_MIG-Programms, und Prof. Dr. Rosaria Pugliese, lokale Projektkoordinatorin der Universität Kalabrien, ihre Expertise zu den Themen Mehrsprachigkeit, Migration und Bildung ein.
Parallel dazu nutzte das Konsortium des Masterprogramms – unter der Leitung von Prof. Daniel Rellstab und Prof. Miriam Stock – die Woche für Arbeitstreffen und den strategischen Austausch innerhalb des internationalen Netzwerks.
Das von der PH Schwäbisch Gmünd koordinierte englischsprachige Erasmus-Mundus-Masterprogramm „Education, Migration and Diversity“ wird von der Europäischen Union gefördert und in Kooperation mit der Universität Gävle (Schweden) sowie der Universität Kalabrien (Italien) umgesetzt. In insgesamt vier Kohorten werden rund 100 internationale Studierende ausgebildet, die sich mit zentralen Fragestellungen an der Schnittstelle von Bildung, Migration und Diversität auseinandersetzen.