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Die Genderwoche

Was ist die Genderwoche und seit wann gibt es sie?

Die Genderwoche ist eine Veranstaltungsreihe des Büros für Gleichstellung und Familie der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, die seit 2009 jährlich stattfindet und aktuelle Themen rund um Geschlecht aufgreift.

In den ersten Jahren der Reihe wurden hauptsächlich bereits an der PH vorhandene Gender-Lehrinhalte gebündelt und sichtbar gemacht. Dafür fragte die Gleichstellungsbeauftragte zu Beginn des Semesters die Lehrenden, welche genderrelevanten Themen sie in ihren Vorlesungen und Seminaren in einer bestimmten Woche anbieten können, und diese wurden dann gesammelt und für alle veröffentlicht. Lehrthemen des Jahres 2009 waren bspw. „Geschlechterrollen in der DDR und in der BRD vor und nach der Wende“, „Eckpunkte einer geschlechtersensiblen Wirtschaftsdidaktik“ oder „Kirchengeschichte und Gender“.

Seit 2014 gibt es zusätzlich ein vielfältiges Begleitprogramm mit Vorträgen, Workshops, Ausstellungen, Konzerten und vieles mehr. Hierfür werden auch PH-externe Wissenschaftler*innen und Künstler*innen gewonnen und Bürger*innen aus Gmünd und der Region sind herzlich eingeladen.


Was ist das Ziel der Genderwoche?

Ziel der Woche ist es, Studierenden und Beschäftigten der PH und Interessierten aus der Region Informationen rund um Geschlecht und Geschlechterverhältnisse anzubieten, aktuelle Forschung und Lehre an der PH sichtbar zu machen und Räume zum Austauschen und Diskutieren zu schaffen.


Wie werden die Schwerpunktthemen für das Begleitprogramm der Genderwoche ausgewählt?

Das Büro für Gleichstellung und Familie der PH schlägt gesellschaftspolitisch aktuelle Themen vor und die Senatskommission für Gleichstellung, in der Lehrende und Studierende sowie die Beauftragte für Chancengleichheit der PH vertreten sind, berät darüber und trifft eine Entscheidung.


Bisher standen folgende Themenschwerpunkte im Zentrum des Begleitprogramms:

Sex, Macht und Geschlecht (2021),

Männlichkeiten (2019),

Gender Utopie (2018),

Feminismus und Populismus (2017),

Migration und Geschlecht (2016),

Familie und Geschlecht (2015),

Homosexualität und Schule (2014)