Kindheitspädagogik – Bachelor of Arts

Studium Kindheitspädagogik


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Kindheits- und sozialpädagogisches Denken und Handeln ist nachhaltig von politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und organisationalen Rahmenbedingungen beeinflusst. Sozialpädagogik als wissenschaftliche Disziplin bezieht sich auf die gesamte Lebensspanne – zum einen in Berücksichtigung der Frage, wie Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen unterstützt werden können, zum anderen zunehmend auch im Selbstverständnis eines universellen Angebots im modernen Sozialstaat, in Kontexten von Erziehung und Bildung.

Die Pädagogik der frühen Kindheit ordnet sich hier ein, unter besonderer Berücksichtigung der frühen Lebensjahre und des Aufwachsens in Familie und Institutionen. Ihren Hauptfokus richtet sie auf die Bildung, Betreuung und Erziehung in- und außerhalb der Familie in Abhängigkeit von den je sozialräumlichen, lebensweltlichen und kulturellen Gegebenheiten. Sie beschäftigt sich mit Bedingungen und Verläufen frühkindlicher Bildungs- und Lernprozesse, mit Merkmalen und Wirkungen familiärer Umwelten, institutioneller Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskontexten, ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen etc.. Kinder und Jugendliche sollen in außerunterrichtlichen Settings in ihrer Selbständigkeit, Eigenverantwortlichkeit sowie sozialen Verantwortung gestärkt werden.

Zentrale Herangehensweise ist die theoretische, wissenschaftlich begründete und kritisch reflektierte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, normativen Orientierungen, interdisziplinären Zusammenhängen sowie die empirische Untersuchung pädagogischer Konzepte, Umwelten, Interaktionen etc.. Daran anknüpfend eine fundierte methodisch-didaktische Unterstützung von Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in Institutionen und in der Familie.

Studienabschluss

Die Absolventinnen und Absolventen erwerben den Abschluss Bachelor of Arts „Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge“ mit zwei ausgewiesenen Bildungsschwerpunkten.
 

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder Eignungsprüfung
(Anmeldeschluss für die Eignungsprüfung ist jeweils der 1. Februar).
 

Anerkennung und Durchlässigkeit

Von den Kompetenzen, die im Rahmen einer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin / staatlich anerkannten Erzieher erbracht wurden, können bis zu 60 CP anerkannt werden.

Praxis und Praktika

Die Verzahnung von wissenschaftlicher Ausbildung und der Fachpraxis hat an der Pädagogischen Hochschule eine lange akademische Tradition. Dazu gehört eine praxisnahe Ausbildung von 100 Tagen mit innovativen Lernformen, Beteiligung an Forschungsprojekten und vielfältigen Praxiskooperationen wie Hospitationen, gemeinsame Workshops, Fachtagungen und Praxisprojekte.

Die Pädagogische Hochschule arbeitet hier eng mit pädagogisch besonders qualifizierten Einrichtungen zusammen.

Insgesamt erwerben die Studierenden folgende Kompetenzen in den Praktika:

  • Gestalten des pädagogischen Alltags in Institutionen der Kindheit (Kindertageseinrichtungen, Ganztagsbetreuung in der Grundschule und Familienbildung / Familienzentren / Tagespflege)
     
  • Beziehungen zu Kindern und Eltern / Bezugspersonen aufbauen
     
  • Gestalten von Lernarrangements in der Pädagogik der Kindheit (z. B. Beobachten und Dokumentieren, Angebote und Projekte für und mit Kindern gestalten, Seminare und Kurse für Eltern konzipieren, durchführen und auswerten)
     
  • Kinder in bildungsspezifischen Situationen begleiten, Bildungsbereiche fachspezifisch erkennen und ganzheitlich vernetzen
     
  • Praxisrelevante Forschungsfragen entwickeln und durchführen

Praxisamt und Praktika

Das Praxisamt ist die zentrale Anlaufstelle sowohl für Studierende im Studiengang „Kindheitspädagogik“ der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd als auch für Praxiseinrichtungen in allen Fragen zu den Praktika.

Aufgaben:

  • Betreuung, Beratung und Unterstützung der Studierenden
  • Kontakt und Zusammenarbeit mit den Trägern und den Einrichtungen
  • Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes
  • Veranstaltungsplanung
  • Unterstützung und Beratung in Konfliktfällen
  • Evaluation der Praktika
  • Einrichtungsbesuche auf Anfrage

Kontakt:

Das Praxisamt befindet sich in Raum H 1.33.

Mo14.00 - 15.00 Uhr
Di14.00 - 15.00 Uhr und
Miab 14.00 Uhr nach Vereinbarung

Bitte senden Sie Ihren Antrag auf Genehmigung entweder per Post an das Postfach 105 oder reichen Sie ihn zu den Sprechzeiten im Praxisamt ein.

Ansprechpersonen

Studiengangsleitung

Prof. Dr. Dagmar Kasüschke
Raum: Zi. H 1.25
Telefon: +49 7171 983-497
E-Mail: dagmar.kasueschke(at)ph-gmuend.de

Geschäftsführung / Studienberatung

Studienverlauf, Voraussetzungen zum Studium,
Bewerbung und Zulassung:


Nadja Lindenlaub, Akademische Rätin
Raum: H 1.26
Telefon: +49 7171 983-306
E-Mail: nadja.lindenlaub(at)ph-gmuend.de

Leitung des Praxisamtes

Uta Fuhrmeister
Telefon: +49 7171 983-113
Mail: uta.fuhrmeister(at)ph-gmuend.de

Downloads

Praxiskonzeption B.A.  (PDF, 966 KB)

Vorstellung des Praxisamtes  (PDF, 400 KB)

Präsentation Fachtag  (PDF, 329 KB)

Aspekte des strukturellen Kinderschutzes
Vortrag Dr. Jürgen Strohmaier  (PDF, 177 KB)

Herausforderung Kinderschutz /
Kindeswohl im Kontext der Jugendhilfe aus Einrichtungssicht

Präsentation / Ohlebusch Gruppe  (PDF, 8.348 KB)

Entscheidungen und Urteile im Kinderschutz aus sozialpädagogischer Perspektive
Pascal Bastian, Universität Landau  (PDF, 4.586 KB)

Digitalisierung im Kinderschutz –
Risikieinschätzung durch Algorithmen und Big Data?

Pascal Bastian, Universität Landau  (PDF, 1.343 KB)

Überarbeiteter BA Kindheitspädagogik ab WS 20/21