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Gesundheitsförderung und Prävention – Bachelor of Science


Der Studiengang B.Sc. Gesundheitsförderung und Prävention wurde 2021 ohne Auflagen akkreditiert.

Gesundheit in Lebenswelten fördern!

Ziel des Studiums

Das Studium der „Gesundheitsförderung und Prävention“ befähigt die Studierenden dazu, präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen in verschiedenen individuellen und gesellschaftlichen Lebenswelten zu planen, zu implementieren, zu evaluieren sowie deren Qualität zu sichern.

Im Studiengang lernen die Studierenden Aufgaben und Erfordernisse der Gesundheitsförderung und Prävention in unterschiedlichen Lebenswelten kennen – z.B. in der Schule, im Betrieb oder in der Familie. Der Studiengang vermittelt den Studierenden wichtige Kompetenzen in diesem Bereich: Sie lernen, wie sie Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention theorie- und evidenzbasiert planen, deren Umsetzung erproben, durchführen und auswerten. Dies kann auf der Verhaltens- und/oder der Verhältnisebene erfolgen und zu verhaltensbezogenen Maßnahmen und/oder strukturellen Veränderungen führen (Setting-Ansatz).

Der Bachelorstudiengang „Gesundheitsförderung und Prävention“ dient der wissenschaftlichen Erstausbildung. Die AbsolventInnen schließen ihr Studium mit dem akademischem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab.


Profil des Studiengangs

Für die Beschäftigungsfähigkeit im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention sind folgende Aspekte besonders relevant und daher als Querschnittsthemen verankert:

  • Lebenswelten der Gesundheitsförderung und Prävention, insbesondere die Kommune (Setting-Ansatz)
  • Breite Methodenkompetenz, die quantitative, qualitative und handlungsfeldspezifische Ansätze und Verfahren umfasst
  • Weitreichende und reflektierte Praxiserfahrung bzw. Anwendung in den Handlungsfeldern und/oder in Lebenswelten


Aufbau des Studiums

Fünf Fachdisziplinen vermitteln wissenschaftliche Theorien, Methoden, Evidenzen und Arbeitstechniken:

  • Ernährungswissenschaft
  • Forschungsmethoden
  • Gesundheitspsychologie
  • Gesundheitssoziologie
  • Sportwissenschaft und Aktivitätsforschung

Das Curriculum umfasst drei Kompetenzbereiche:

  • Grundlagen
  • Handlungsfelder
  • Methoden-, personale und soziale Kompetenzen

Der Kompetenzerwerb ist über den Studienverlauf dreistufig aufgebaut: In Stufe 1 erhalten die Studierenden ein breites Wissen über die wissenschaftlichen Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention. Dieses verbinden sie in Stufe 2 unter Einbezug von unterschiedlichen Handlungsfeldern und Lebenswelten miteinander, wenden es praxisrelevant an und reflektieren es kritisch, sodass sie in Stufe 3 komplexere Problem- und Aufgabenstellungen eigenständig fundiert bearbeiten können.


1. Wissen & Verstehen:

  • Begriffe, Theorien und Grundlagenwissen der Gesundheitsförderung und Prävention im Allgemeinen sowie der (relevanten) Handlungsfelder Ernährung, Psychologie, Sport und Bewegung und sozialwissenschaftliche Methoden.
    • Vermittlung von Grundlagen (v.a. 1. und 2. Semester)

2. Anwenden & Analysieren:

  • Problem- und aufgabenbezogene Anwendung des Grundlagenwissens; Handlungsfelder in Lebenswelten; handlungsfeldbezogene Methoden; Praktikum.
    • Vermittlung von handlungsfeld- und lebensweltbezogenen Kompetenzen (v.a. 3. und 4. Semester)

3. Synthetisieren & Bewerten:

  • Bearbeitung komplexer Problem- und Aufgabenstellungen, kritische Reflexion existenten Wissens und Zusammenführen zu neuen/innovativen Lösungen.
    • Vermittlung von Methoden-, personaler und sozialer Kompetenzen (v.a. 5. und 6. Semester)
 

 

Die Inhalte der einzelnen Fachdisziplinen werden im Studienverlauf miteinander vernetzt, um komplexe Fragestellungen zu bearbeiten.

Einen detaillierten Überblick über die Studieninhalte können dem Modulplan und der Übersicht über Module und Lehrveranstaltungen entnommen werden (Änderungen vorbehalten.)


Praktische Erfahrungen

Projekte im Rahmen der Lehrveranstaltungen, das Praxissemester sowie die enge Vernetzung mit Einrichtungen in der Region (Krankenkassen, Landratsamt, Stadt, Kliniken, Betrieben, Schulen) garantieren eine praxisnahe Ausbildung und berufspraktische Erfahrungen.


Berufsperspektiven

Die möglichen Berufsfelder decken ein breites Spektrum ab: Sie reichen von der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung über den Bewegungsbereich bis zum sozialen und pädagogischen Bereich und – im Fall eines anschließenden Masterabschlusses – in den Bereich der Forschung.

Zu den Arbeitgebern zählen zum Beispiel:

  • Unternehmen
  • Krankenkassen
  • öffentliche Behörden
  • Hochschulen


Das Studium in Kürze

  • Abschluss: Gesundheitsförderung und Prävention, Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Zulassungsbeschränkung: 40 Plätze
  • Studiendauer und -umfang: 6 Semester Regelstudienzeit (180 ECTS-Punkte), Vollzeit, Praktikum (4. Semester)
  • Schwerpunkte: Ernährungswissenschaft, Forschungsmethoden, Gesundheitspsychologie, Gesundheitssoziologie, Sportwissenschaft und Aktivitätsforschung
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Bewerbungstermin: Mai – Juli

 

Kontakt

Studiengangsleitung
Prof. Dr. Birte Dohnke
Raum: A 208
Telefon: +49 7171 983-493
E-Mai: birte.dohnke(at)ph-gmuend.de 

Geschäftsführung
Ines Schröder M.Sc.
Raum: B 120
Telefon: +49 7171 983-224
E-Mai: ines.schroeder(at)ph-gmuend.de 

Sekretariat
Hannah Class

Raum: B 217
Telefon: +49 7171 983-433
E-Mail: insek1@ph-gmuend.de

Bei Fragen zur Bewerbung wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat.

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