Universitäre Studiengänge zu Bildung, Gesundheit und Interkulturalität

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd bietet als bildungswissenschaftliche Hochschule mit universitärem Profil ein breites Angebot von Studiengängen in ihren Schwerpunktbereichen Bildung, Gesundheit und Interkulturalität an, die sich durch eine persönliche Atmosphäre und gute Studienbedingungen auszeichnen. Das Beratungs- und Qualifizierungskonzept Staufer Studienmodell, berufsbegleitende und Erweiterungsstudiengänge, interdisziplinäre Profilbereiche sowie Forschungs- und Anwendungszentren runden das Angebot der PH Schwäbisch Gmünd ab. Durch die intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Ausbildungsschulen, öffentlichen und privaten Einrichtungen, Unternehmen und internationalen Hochschulpartnern auf der ganzen Welt können die Studierenden in Praktika und Projekten im In- und Ausland wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis prüfen, umsetzen und weiterentwickeln.

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    Neugier für Mathe wecken

    Prof. Dr. Saskia Schreiter hat seit April die Professur für Mathematik und ihre Didaktik mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I an der PH Schwäbisch Gmünd inne. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Diagnose und Förderung von Datenkompetenz, sowie im Bereich des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien im Mathematikunterricht. Die Lehre sieht sie unter dem Motto „Neugier wecken, Verständnis fördern“ und versucht über Seminare wie „Fußball-Mathe“ das Begeisterungsreservoir der Lehramtsstudierenden für ihren späteren Unterricht zu erweitern.

    Schreiter studierte Lehramt für die Sekundarstufe I mit den Fächern Mathematik, Englisch und evangelische Theologie. Nach dem Referendariat unterrichtete sie für drei Jahre an einer Gemeinschaftsschule bei Stuttgart. Zudem sammelte sie internationale Studien- und Lehrerfahrung am Harcum College in Philadelphia sowie an den deutschen internationalen Schulen in San Francisco und in Dubai. Sie promovierte im Bereich der Mathematikdidaktik im interdisziplinären Forschungskolleg „Diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften“ (DiaKom) der Pädagogischen Hochschulen Freiburg und Heidelberg.

    Aktuell erforscht sie im EU-Projekt „Eye-teach-stats“ mit Forschern und Forscherinnen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien, wie man Mathematiklehrkräfte bei der Weiterentwicklung ihres statistischen Wissens unterstützt. Im Rahmen des Projekts werden mehrere Module für die Lehrkräfteaus- und fortbildung entwickelt, um gängige statistische Vorstellungen und Schwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern in anwendungsorientierten Kontexten zu diagnostizieren und gezielt zu fördern. In einem weiteren Projekt zu „Coden im Mathematikunterricht - Mathematik-Informatik Transfer“ (CoM-MIT) entwickelt sie interdisziplinäre Lernumgebungen zum Programmieren im Mathematikunterricht und erprobt die Wirksamkeit in den Klassenstufen 4 - 6. Hierfür werden mathematische Themen mit algorithmischen Strukturen in altersgerechte digitale Codierumgebungen integriert. Die Lernumgebungen sollen einerseits vertiefte mathematische Erkundungen ermöglichen und andererseits Kernkonzepte des Computational Thinking vermitteln. In Zusammenarbeit von Schule und Hochschule werden die Lernumgebungen praxisnah gestaltet.

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