Universitäre Studiengänge zu Bildung, Gesundheit und Interkulturalität

Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd bietet als bildungswissenschaftliche Hochschule mit universitärem Profil ein breites Angebot von Studiengängen in ihren Schwerpunktbereichen Bildung, Gesundheit und Interkulturalität an, die sich durch eine persönliche Atmosphäre und gute Studienbedingungen auszeichnen. Das Beratungs- und Qualifizierungskonzept Staufer Studienmodell, berufsbegleitende und Erweiterungsstudiengänge, interdisziplinäre Profilbereiche sowie Forschungs- und Anwendungszentren runden das Angebot der PH Schwäbisch Gmünd ab. Durch die intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Ausbildungsschulen, öffentlichen und privaten Einrichtungen, Unternehmen und internationalen Hochschulpartnern auf der ganzen Welt können die Studierenden in Praktika und Projekten im In- und Ausland wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis prüfen, umsetzen und weiterentwickeln.

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    Exkursion in die Welt der Orgelpfeifen

    Die Studierenden der Seniorenhochschule der PH Schwäbisch Gmünd bekamen Mitte Mai im Gmünder Heilig-Kreuz-Münster einen Einblick der besonderen Art: Akademischer Oberrat Dr. Stephan Beck, Münsterorganist, hat ihnen das größte Musikinstrument des Ostalbkreises, die Klais-Orgel, vorgestellt. Der Kirchenmusikdirektor kennt das Instrument seit über 40 Jahren und konnte nicht nur zahlreiche historische, musikalische und technische Details liefern, sondern auch beeindruckend die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten dieser »Königin der Instrumente« demonstrieren.

    Im gotischen Parler-Münster stehen hinter dem prachtvollen barocken Orgelprospekt von Johann Michael Maucher aus dem Jahre 1688 heute 3800 Pfeifen, die 55 Register bilden, verteilt auf drei Manuale und Pedal, dazu 25 Glockentöne. Musikhistorisch kommt der Gmünder Münsterorgel aus zwei Gründen überregionale Bedeutung zu: Zum einen ist der Prospekt ein bemerkenswertes Zeugnis einer süddeutschen 16´-Orgel aus dem 17. Jahrhundert, zum anderen sind bis heute 14 Register aus dem romantischen Vorgängerinstrument von 1877 erhalten. Somit verfügt die Münsterorgel zu rund einem Viertel über historisches Pfeifenwerk im süddeutsch-romantischen Stil. Technisch ist dieses Instrument ein Kind unserer Tage mit USB-Schnittstelle, Programmiermöglichkeiten und einer innovativen batterielosen Stimm-Fernsteuerung, die als Prototyp erstmals für die Gmünder Münsterorgel entwickelt wurde. Staunend lauschten die Seniorenstudierende den Ausführungen und stellten zahlreiche Detailfragen. Gerhard Maier dankte als Vertreter des Seniorenbeirats Dr. Beck herzlich für seine Bereitschaft zu dieser außergewöhnlichen Exkursion.

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