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Studium

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Wir.Schaffen.Perspektiven.

An der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dreht sich alles um Bildung, Gesundheit und Vielfalt. Das Studium verbindet solides Fachwissen mit früh einsetzenden Praxiserfahrungen und einer persönlichen Lernatmosphäre, die Raum für Entwicklung und Austausch bietet. Durch fächerübergreifende Schwerpunkte, Erweiterungsstudiengänge und aktive Forschungsprojekte entstehen vielfältige Möglichkeiten, eigene Interessen zu vertiefen und neue Perspektiven zu entdecken. Wer über den Tellerrand hinausblicken möchte, profitiert von zahlreichen internationalen Partnerschaften – etwa bei einem Auslandssemester oder Praktikum an einer Partnerhochschule weltweit.

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Hellmuth-Lang-Preis 2025

Am 25. November 2025 hat der Verein der Freunde der PH Schwäbisch Gmünd die Hellmuth-Lang-Preise für herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten verliehen. Der Vorsitzende des Vereins der Freunde Amtsgerichtsdirektor a.D. Michael Lang hob in seiner Begrüßung die fast 40-jährige Tradition des Hellmuth-Lang-Preises hervor. Er würdigte die Preisträgerinnen und den Preisträger für ihre exzellenten Leistungen und betonte die hohe Bedeutung der Forschung für die Region und darüber hinaus.

Foto: Rektor Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla-Dimitrov, Anna-Carolin Rosenkranz, Nico Mutzke, Sabrina Hahn, Michael Lang (v.l.)

Die prämierten Arbeiten beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen aus verschiedensten Bereichen:

Lea Schmelcher

„Implementierung der Lesefördermaßnahmen des BiSS-Transfers – Wahrnehmung und Akzeptanz bei Grundschullehrkräften“ (Master)

Ziel der Arbeit war es, die Perspektiven von Lehrkräften zur Einführung des bundesweiten Leseförderprogramms zu untersuchen. Durch leitfadengestützte Interviews konnte Schmelcher aufzeigen, dass die Umsetzung des BiSS-Transfers großes Potenzial birgt, jedoch auch Herausforderungen mit sich bringt – insbesondere im Hinblick auf Materialaufbereitung, Kommunikation und Zeitressourcen. Gleichzeitig verdeutlichte die Forschung, wie wertvoll kontinuierliche Weiterbildung und schulinterne Zusammenarbeit für den nachhaltigen Erfolg der Leseförderung sind.

Sabrina Hahn

„Mein Kind kommt in die Schule Der Übergang vom Elementar- in den Primarbereich aus der Perspektive von Eltern zukünftiger Schulkinder“ (Bachelor)

Im Rahmen der Arbeit hat sich Hahnh mit dem Übergangsprozess vom Kindergarten in die Grundschule aus der Sicht von Eltern künftiger Schulkinder beschäftigt. Nicht nur die Kinder müssen diesen Übergang bewältigen, sondern auch deren Eltern werden von den Eltern eines Kindergartenkindes zu den Eltern eines Schulkindes. Mit dieser Veränderung gehen gewisse Erwartungen, Wünsche, aber auch Befürchtungen einher, wodurch sich Konsequenzen für zukünftiges pädagogisches Handeln ergeben. Das Ziel der Forschungsarbeit war es, anhand von leitfragengestützten Interviews, Einblicke in das subjektive Erleben von Eltern, deren erstes Kind in die Schule kommt, zu erhalten. Durch die Auswertung und Interpretation des Interviewmaterials, ergaben sich Schlüsselerkenntnisse sowie Schlussfolgerungen, woraus sich Konsequenzen für die Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule ableiten lassen.

Nico Mutzke

„KI – basierter Textgeneratoren als Unterstützung bei der Textproduktion in der Grundschule“ (Master)

Mutzke untersuchte, wie KI-basierte Textgeneratoren gewinnbringend in den Schreibunterricht der Grundschule integriert werden können. Dazu werden zentrale Grundlagen der KI sowie wesentliche Elemente des Schreibunterrichts wie Schreibkompetenz, Schreibentwicklung und Schreibstrategien dargestellt. Auf dieser Basis analysiert die Arbeit mithilfe des Schreibprozessmodells nach Philipp und der Text-Hand nach Leßmann, wie KI die Teilprozesse Planen, Formulieren und Überarbeiten unterstützen kann. Im Praxisteil werden Unterrichtsbeispiele aus einer Erprobungsphase mit dem Tool schulKI vorgestellt. Sie zeigen, wie KI Schreibmotivation fördern, entlasten und differenzierte Hilfen bieten kann, ohne den Lernprozess zu ersetzen. Reflexionsbögen und ein Leitfaden für Lehrkräfte veranschaulichen konkrete Einsatzmöglichkeiten und betonen wichtige pädagogische Leitlinien wie die kritische Reflexion und den Datenschutz.

Die Arbeit zeigt insgesamt, wie KI-Textgeneratoren den Schreibunterricht sinnvoll ergänzen und zur Verbindung von Schreibdidaktik und digitaler Bildung beitragen können.

Anna-Carolin Rosenkranz

„Einfluss organisationaler Studienbedingungen auf Erschöpfung und Engagement von Studierenden: Eine quantitative Untersuchung“ (Master)

Rosenkranz beschäftigte sich mit Erschöpfung und Engagement von Studierenden – unter anderem, da diese im Durchschnitt einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen als Nicht-Studierende. Vor diesem Hintergrund stellen gesundheitsförderliche Interventionen an Hochschulen einen wichtigen Ansatz dar, um die Studierendengesundheit zu verbessern. Damit solche Maßnahmen jedoch zielgerichtet entwickelt werden können, ist es notwendig, die relevanten Einflussfaktoren zu kennen. Forschungsbedarf besteht dabei insbesondere bei den organisationalen Studienbedingungen, d.h. den Rahmenbedingungen an der Hochschule wie Arbeitsaufwand, Handlungsspielraum oder räumlicher Ausstattung, unter denen studiert wird.

Die Arbeit verdeutlicht, dass Hochschulen durch die gezielte Veränderung der organisationalen Studienbedingungen zur Reduktion von Erschöpfung, zur Erhöhung von Engagement und somit zu einer verbesserten Gesundheit ihrer Studierenden beitragen können.