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KiKo-Prim – KI-Kompetenzen in der Primarstufe fördern

Teilprojekt im Forschungs- und Nachwuchskolleg, Heterogenität gestalten - starke Grundschulen entwickeln

Projektleitung: JProf. Dr. Taha Ertuğrul Kuzu

Förderung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Förderumfang: 10.000€

KI-Kompetenzen von Grundschullernenden und Lehrkräften werden immer stärker zu einer Schlüsselkompetenz im ,Zeitalter der KI´. Die Praxis schreitet dabei bereits der Forschung voran und an Schulen werden diverse KI-Tools als innovative sowie einfache (und teure) Lösungen für Herausforderungen im Umgang mit Heterogenität gepriesen (z.B. durch automatisierte Bewertungsprozesse oder das Formulieren und Übersetzen von Elternbriefen), allerding fehlen zum Einen empirische Einsichten in Nutzungsprozesse, Gelingensbedinungen sowie Chancen und Hürden, zum Anderen gibt es von Seiten der Praxis hohe Bedarfe für evaluierte Lehr-Lernumgebungen, die sich zur Förderung der KI-Kompetenz von Lernenden sowie Lehrenden gleichermaßen eignen, beispielsweise zum ,Prompten´ von KI oder mit Blick auf mehrsprachige Interaktion mit KI. Im KIKo-Prim-Projekt werden zum einen Lehr-Lernumgebungen für Grundschulen entwickelt und evaluiert, welche das ,Prompten´ und die reflektierte sowie regelbasierte Nutzung von KI in fachlichen und fachübergreifenden sowie ein- und mehrsprachigen Kontexten thematisieren (Fokus: ChatGPT und Translanguagingprozesse), zum Anderen werden Interaktionsprozesse mit KI untersucht – z.B. im Kontext von digital gestützten Lehr-Lernprozessen und bei der Produktion von Erklärvideos in mehrsprachigen Lernendengruppen – , um Formen und Gelingensbedingungen der KI-Nutzung in der heterogenen Schulpraxis zu eruieren. Methodisch wird der Ansatz des Design-based Research mit der Analysemethode der interpretativen Interaktionsanalyse verzahnt, um so tiefgreifende qualitative Einblicke in Interaktionsprozesse zwischen Menschen und KI-Systemen in selbst entwickelten und iterativ überarbeitenden Lehr-Lernumgebungen zu bekommen.