NIK – Nachrichten-, Informations- und Kommunikationskompetenzen stärken
Forschungs- und Transferprojekt der Robert Bosch Stiftung von 04/2026–05/2029
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Irion, Juniorprof. Dr. Anja Kürzinger & Juniorprof. Dr. Taha Ertuğrul Kuzu
Förderung durch: Robert Bosch Stiftung
Förderumfang: Gesamtfördersumme des Projekts sowie Anteil der PH Gmünd: 505.666,48€.
Im Rahmen des durch die Robert Bosch Stiftung geförderten Projekts „NIK – Nachrichten-, Informations- und Kommunikationskompetenzen stärken“ werden wissenschaftlich fundierte Konzepte zur Förderung von Nachrichten-, Informations- und Kommunikationskompetenzen (NIK) in Schulen Baden-Württembergs entwickelt, erprobt und evaluiert. Das Projekt entsteht in Kooperation mit zentralen Akteur:innen der Medienbildung und Lehrkräftequalifizierung, darunter #UseTheNews sowie regionale Bildungs- und Medienpartner:innen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, sich kritisch-reflektiert, demokratiefähig und handlungsorientiert in digitalen Informations- und Kommunikationsräumen zu bewegen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Schulen auf Herausforderungen wie Desinformation, algorithmische Verstärkung, Filterblasen, Deepfakes und KI-generierte Inhalte reagieren können, um demokratische Teilhabe und kritische Medienkompetenz nachhaltig zu stärken. Hierfür werden innovative Lehrkräftefortbildungen sowie praxisorientierte Unterrichts- und Projektformate entwickelt, die Medienbildung, Demokratiebildung und Digitalitätsbildung systematisch miteinander verschränken. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Integration von AI-Literacy sowie auf der reflektierten Nutzung generativer KI im Kontext von Nachrichtenproduktion, Informationsbewertung und medialer Partizipation. Methodologisch orientiert sich das Projekt an einem Design-based-Research-Ansatz und verbindet qualitative sowie quantitative Evaluationsverfahren. Neben standardisierten Befragungen und Kompetenzmessungen werden insbesondere videobasierte Prozessanalysen und interpretative Analysen von Interaktions- und Lernprozessen durchgeführt, um Gelingensbedingungen innovativer NIK-Lernumgebungen empirisch zu identifizieren. Ziel des Projekts ist einerseits die nachhaltige Verankerung von NIK-Kompetenzen in Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie andererseits die Entwicklung transferierbarer und wissenschaftlich fundierter Konzepte für eine demokratieförderliche Medienbildung im Zeitalter von KI und Digitalität.