Dekoloniale Perspektiven auf Mehrsprachigkeit und Sprachenlernen
Die Tagung „Dekoloniale Perspektiven auf Mehrsprachigkeit und Sprachenlernen – Ansätze für Forschung und Praxis“ findet am 9. und 10. Juli 2026 an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd statt. Sie richtet sich insbesondere an Early Career Researchers aus den Bereichen sprachliche Bildung, Fremd- und Zweitsprachenforschung sowie Mehrsprachigkeitsforschung.
Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie dekoloniale Ansätze dazu beitragen können, Sprachunterricht und Sprachforschung kritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Diskutiert werden unter anderem koloniale Kontinuitäten in Sprachideologien, der Umgang mit sprachlicher Vielfalt sowie Möglichkeiten, marginalisierte Perspektiven stärker in Forschung und Praxis einzubeziehen. Ziel ist es, einen interdisziplinären Austausch über aktuelle Forschungsansätze, Ergebnisse sowie Herausforderungen und Potenziale dekolonialer Perspektiven zu fördern.
Die Tagung findet in einem hybriden Format statt und wird auf Deutsch, Englisch und Französisch durchgeführt.
Einreichungen für Vorträge sind ausdrücklich erwünscht: Der Call for Papers lädt zur Einreichung von Abstracts (300–500 Wörter) bis zum 31. Mai 2026 ein. Weitere Informationen zu Themen, Anforderungen und Einreichungsmodalitäten finden Sie im vollständigen Call.
(Deutsch-)Rap und Gewalt – Ambivalenzen und Brüche
Phänomene der Gewalt sind eng mit der Hip-Hop-Bewegung verbunden, da diese als Reaktion auf soziale und institutionelle Gewalt entstand. Diese Perspektive manifestiert sich nach wie vor in politisch motivierten Rap-Subgenres, in denen die kritische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formen von Gewalt im Vordergrund steht.
Die zweitägige Konferenz setzte sich mit dem Gewaltmotiv und seiner (multimodalen) Darstellung im (Deutsch-)Rap in Panels zu Antisemitismus/Rassismus/Rechtsextremismus, Sexismus sowie Aspekten sprachlicher und medialer Inszenierung auseinander.
Frakturen der Migrationsgesellschaft – Politiken, Praktiken, Professionen
Vom 16. bis 17. November 2018 fand an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd das fünfte Zukunftsforum Bildungsforschung mit dem Titel "Frakturen der Migrationsgesellschaft – Politiken, Praktiken, Professionen" statt. Akzente setzten die Keynote-Vorträge von Prof. Dr. Paul Mecheril (Carl Ossietzky Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Thomas Faist (Universität Bielefeld). Auch die Germanistik der PH Gmünd beteiligte sich mit Vorträgen an der Tagung. Prof. Dr. Daniel Rellstab leitete zudem das Panel "Literatur im Kontext von Migration".