Nationale Empfehlungen zur Prävention von Einsamkeit in Städten (Akronym: NEISS)
Kontakt: Prof. Dr. Marlen Niederberger (marlen.niederberger@ph-gmuend.de)
Einsamkeit wirkt sich negativ auf die Gesundheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus. Städte können durch niedrigschwellige und strukturierte Angebote vorbeugend wirken, bislang fehlt jedoch eine evidenzbasierte Gesamtstrategie. Unsere Forschungsfrage lautet: Was können Städte tun, um Einsamkeit zu verhindern und soziale Teilhabe zu ermöglichen?
Die geplante Delphi-Studie verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis sowie mit Betroffenen und Angehörigen als Expert*innen der Lebenswelt zentrale Handlungsfelder und wirksame Interventionen systematisch zu identifizieren, zu bewerten und zu priorisieren. Auf dieser Grundlage werden nationale Empfehlungen zur Prävention von Einsamkeit in Städten abgeleitet.
Das Projekt wird durch interne Forschungsgelder gefördert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marlen Niederberger sind Lotta Jahl (M.Sc.) und die Doktorandin Jessica Dieudonné (M.Sc.) als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an diesem Projekt beteiligt.
Laufzeit: 01/2026 – 12/2027